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Umzug, de letzte Station

Juni 01
03:34 2017

„Wat is dat ja stur, ik hart mi nich so leip vörstellt“, gew sei van sik. All Stunnen schluttket Fienchen üm de packten Koffers tau. Luurt aal Oogenblick dör`t Fenster. Dei gräsige Dag, as sunn Lawiene kump hei up us tau. „Weg vör immer, Hanni, denkmaol, us oll`n Böm noch verpaoten? Oh Gott, wo magt noch wern? Hier binnen un buten, aals is us vertraut. Kiek es, mit use Blaum`n un us Gorn hebb wi mennige Tied verschläten. In`e Maitied us seuten Singers in`e Blüsen, wast alltied ne Freide. Of wi us in dei neie Welt woll wer eigen könn`t? Nee, ik dröff dr nich andenken“. Dicke Traonen mök`n de Oogen blind. „Hannchen, un du seggs gornixs?“ „ Jao, nu ist gaud wän, Jammerdeuse. Mit`n Hurragehuhl treck wi nich of. Man kien Not, us Schicksaol kö wi nu man nich dwing`n. Öwerall word Brot backt. Könnt doch van Glück segg`n, in`t Heim vör us Läwensaobend n gaude Stää un Uppaß tau finnen. Wi sind steinolt, wat seih wi us taumäute. Wer wie schwor krank, wat dann? Dor sicher fein behemmelt bi Dag un Nacht van leiwe Schwestern, vielliecht noch in Dienst vör Gottslohn. Kann`s van Daoge bloß noch van drömen. Kopphoch, us Herrgott verlett us sicher nich!“ Hanni hülp düchtig öwert Haatseer weg. „Weit sicher, us Naoberlüü kiekt bi us uk maol in. Kump Tied, kump Raot. Wark, wor us Hart besünners an hang drö wi mitnähm, sünd woll kien grooten Riektümer, aals is aober mit Maite sünig bespaort. Fienchen, dien blanke Perlmuttservie, manch Köppken Koffi worden in Gesellskup daor ut drunken. Use Messinguhr , reell heff sei us de Tied vörgäben, wenn se us manchmaol öwern Kopp wassde. Kiek bloß use ol`n Bäller, dei seggt us doch sovööl. Sogaor use lüttke Biedermeierschapp sall dor noch`n gauden Platz fin`n. Use ganze Familienstolt, so dägen gaude Handwaarkskunst. Drei Generationen wörn dor all bliede mit. Use weike Kanapee, ja mit dat Stück kump noch Läwen in`e Bude. Aale stöwen dor updool, besünners use Nichten un Neffen. Wat worde proot, Neies un noch völ van Anno un Twei. Wo drocke de Tied weglööp.Upt Letzte höt`t dat dann: Mein Zeit! Kinner, dat wett ja all düster! Gau nao Huus tau.“ Buten up einmaol ein lut „TUT, TUT“. „Kum Fienchen, nu los,“ nöhm Hanni ehr in`n Arm. Aals lööp gaud. Nao veier Wääken meinden beide: „Wat bün wi moe upnohmen worn, wat hebb wi doch ein groot Glück hat. Wi hört hier in`t Stift ganz dr mittau. Un vergät mennigmaol use ole Heimat aober use Erinnerungen kann us kien ein nähmen. Laot us dankbaor wän.“

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Das offizielle Sprachrohr des Seniorenbeirates
der Stadt Papenburg – nicht nur für Senioren
Schon bei der Gründung des Seniorenbeirates Papenburg am 27. März 1996 kam die Idee auf, auch eine eigene Zeitschrift für die Senioren herauszugeben.

Diese sollte über das Vereinsleben berichten, interessante Themen aufgreifen, Ratschläge erteilen, aktuelle Vorschriften und Tipps behandeln.

Der „Gründungs-Redaktionsstab“ erstellte die Fidibus-Hefte Nr. 1 bis Nr. 51 im Zeitraum vom September 1997 bis März 2010.

Der zweite Redaktionsstab gab von Juni 2010 bis November 2012 die Hefte Nr. 52 bis Nr. 62 heraus.

Seit Heft Nr. 63 im März 2013 ist der amtierende Redaktionsstab für die Fidibus-Reihe verantwortlich.

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