Fidibus-Papenburg.de

De lüttke Gäörner

Juni 26
18:04 2016

Freddi, de lüttke Bössel, acht Joahr olt, mot aale Daoge nao Schaule. Dor geiht hei uk woll gern henn, aober wenn hei sien Lehrn kloar heff, sitt hei in sien lüttken Goarn. Dat is siene Welt. Oma fröög üm: „Wo waßt in de Schaule?“ „Oh schwieg! Hebb miene Biologiearbeit werkrägen; dei is ja woll noch gaud utfalln, aober dat Räken, ein Katastrophe! Ik will ja völ leiwer de heile Dag in mien Göärnken arbeiten, achtern Schuppen. Schaule mag ik nich gern. Ik hebb de Bettkes vör dat erste Gemeuse all ümgraoben, moi taurechte krappket. Weißt du dat all? Mien lüttken Goarn achtern Schuppen, wat dor utte Grund kump, Oma, du saß staunen! Mien letzten Deit müß ik utgäben vörn Püütken Woddelsaot, Radieskes, Tomaotensaot un Spinaot. Dat will ik uk gern,“ segg Freddi. „Oh wat frei ik mi wenn dat Greun ut`te Grund kick. Oma, in veiertein Daoge steiht dat doch sicher al in Riege drupp, ofnich? Dann noch`n Set un ik kann sicher all Bündkes Woddeln verkopen. Oma, köffs du uk wecke van mi?“ „Sicher doch, wenn du daor nich tau düür mit büß. Un Arfkes dorbi, wat`n lecker Gemeuse.“ Nu keek Freddi aale Doage of de Saot ut`e Grund köm. „ Jao, Oma, ik froag al up Tied, dat ik mien Gemeuse naos uk quiet wer. Dat mot Geld bringen, dor frei ik mie al so up. Meß is doch genaug in`ne Grund, dat et drocke wassen kann.“ Oma schmüsterde: „ Jao, mien Jung! Du plaons gaud. Oft aal so löpp?“ un Freddi meinde: „ Appelböme will ik achtern Schuppen uk noch poaten. Winterdaogs verkoop ik dann leckere Appels. So moie rot-backige! Weiß ja, us Vaoder heff alltied winterdaogs wecke in`ne Roggenwanne. Dei blieft doardrin lecker un lange gaud. Üm Wiehnachten bruk ik doch uk`n masse Geld tau Geschenke kopen.“ „ Oh Jung, büß ein gaude Geschäftsmann! Denk em an de völe Arbeit, van allein geiht nix.“

„Wacht man, ik mok dat wall! Taun Fautball spölen un Rümmbentern hebb ik kien Tied mehr tau. Dat weit ik nu all! Ik frei mi all so. Saß seihn wo drock dat hier wasst. Oma, segg eben. Tomaoten mags du doch uk gern. Wovull Pund dür ik di dann in`ne Wäke verkopen? Twei Pund in acht Daoge? Oma frög: „Wat kost de eintlik dann? Büß du ein Düürverkoper?“ Freddi räkt an siene Finger, ein Kilo drei Euro? Dei mot ik hebben! Oh dat bringt Geld! Dann seih ik vör mi eine moije Tied taumeute. Hebb alltied Karmsegeld und taun Ies kopen bliff sicher genaug öwer. Ik kannt gor nich mehr afwachten!“

 

0 Kommentare

Derzeit ist kein Kommentar vorhanden !

Noch ist kein Kommentar vorhanden ! Möchtest du das ändern ?

Schreibe ein Kommentar

Schreibe ein Kommentar

Ich stimme zu.

4-Tage Wetter

Regenradar

Niederschlagsradar(Wetterradar) für Deutschland

Kategorien

Über uns !

Das offizielle Sprachrohr des Seniorenbeirates
der Stadt Papenburg – nicht nur für Senioren
Schon bei der Gründung des Seniorenbeirates Papenburg am 27. März 1996 kam die Idee auf, auch eine eigene Zeitschrift für die Senioren herauszugeben.

Diese sollte über das Vereinsleben berichten, interessante Themen aufgreifen, Ratschläge erteilen, aktuelle Vorschriften und Tipps behandeln.

Der „Gründungs-Redaktionsstab“ erstellte die Fidibus-Hefte Nr. 1 bis Nr. 51 im Zeitraum vom September 1997 bis März 2010.

Der zweite Redaktionsstab gab von Juni 2010 bis November 2012 die Hefte Nr. 52 bis Nr. 62 heraus.

Seit Heft Nr. 63 im März 2013 ist der amtierende Redaktionsstab für die Fidibus-Reihe verantwortlich.

Feste Rubriken des Fidibus sind:
〉〉der Veranstaltungskalender
〉〉Hinweise aus der Rechtsprechung
〉〉Deutsche Schreibschrift
〉〉Rezepte
〉〉humorvolle Beiträge
〉〉Rätsel-Beiträge in „Platt“
〉〉verschiedene sonstige Artikel

Der Fidibus erscheint viermal im Jahr, ist 28 Seiten stark und kostet einen Euro.

Drei farbige Seiten werden für Werbung freigehalten.

Der Fidibus wird von einem festen Abnehmerstamm gekauft, der ihn an seine Kundschaft oder Patienten weitergibt.

Dafür möchten wir uns an dieser Stelle, auch im Namen des Seniorenbeirates, herzlich
bedanken