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Wenn das Baby nicht trinken will

Dezember 01
05:08 2018

Hilfe und Rat für Eltern von „schlechten Essern“

Der natürlichste Weg einen Säugling zu ernähren, ist das Stillen. Ausschließliches Stillen durch eine ausgewogen ernährte Mutter deckt den normalen Nährstoffbedarf eines gesunden Säuglings in den ersten etwa sechs Lebensmonaten mit Ausnahme von Vitamin K und Vitamin D ab, die ergänzt werden sollten. Das gesunde, nach Bedarf gestillte Kind trinkt entsprechend seinem Energiebedarf. Dennoch werden Fütterprobleme im Säuglingsalter bei jedem dritten Säugling von Seiten der Eltern beschrieben. Unter Fütterstörung versteht man, wenn das Füttern oder die Nahrungsaufnahme länger als mindestens einen Monat von den Eltern als problematisch erlebt wird und sie deshalb Hilfe suchen. Objektive Hinweise für Fütterstörungen sind eine durchschnittliche Fütterzeit von mehr als 45 Minuten oder Intervalle zwischen den Mahlzeiten von weniger als zwei Stunden. Die Fütterstörung kann dabei mit einer Verzögerung der körperlichen Entwicklung einhergehen. Die Fütterstörungen müssen nach Entstehungsbedingungen und Ursachen unterschieden werden. Häufig zeigen die Kinder schon frühe Verhaltensauffälligkeiten wie Unruhe, mangelnde Anpassungsfähigkeit, problematisches Trösten, Reizbarkeit, Schreiattacken oder emotional negative Signale. Diese Schwierigkeiten im Verhalten führen zu einer Interaktionsstörung zwischen Mutter beziehungsweise den Eltern und dem Kind. Diese Gruppe der Fütterstörungen beginnt als sogenannte Trinkschwäche bei gesunden Säuglingen, die zu einer vollständigen Trinkverweigerung führen kann. Eine andere Gruppe bilden die
Säuglinge und Kleinkinder mit einer sogenannten posttraumatischen FütterEssstörung. Oft handelt es sich dabei um ehemalige Frühgeborene oder Kinder, die Operationen mit vielen und langen negativen Erlebnissen (Magensonden, Intubationen, Absaugen, operative Eingriffe) im Mund-Nasen-Rachenraum hinter sich haben. Bei beiden Arten der frühkindlichen Fütterstörung fehlt den Kindern die altersentsprechende orale Stimulation. Das Kind verweigert sich aktiv, dreht zum Beispiel den Kopf zur Seite, schiebt den Löffel weg, kneift den Mund zu oder würgt das Essen wieder hoch oder erbricht. Eine besondere Patientengruppe sind die Kinder mit Cerebralparese – Bewegungsstörungen, deren Ursache in einer frühkindlichen Hirnschädigung liegt. Hier zeigen sich häufig Fütter-, Ess- und Schluckstörungen. Laut aktuellen Forschungsergebnissen sollte in diesen Fällen in den ersten etwa vier Lebensmonaten nur Säuglingsanfangsnahrung, keine Folgenahrung, als Muttermilchersatz gefüttert werden. Die Säuglingsanfangsnahrung kann mit der Einführung von Beikost ab dem fünften bis siebten Lebensmonat durch Folgenahrung ersetzt werden. Sie kann auch nach Beginn der Beikostfütterung bis zum Ende des ersten Lebensjahres weiter gefüttert werden, so die Meinung internationaler Fachgesellschaften. Die genannte Zeitspanne zur Einführung der Beikost wird insbesondere unter Berücksichtigung der Nährstoffzufuhr, der Bewegungsentwicklung, der Toleranzentwicklung gegenüber Fremdantigenen (beispielsweise Bakterien und Viren) und Geschmacksprägung ausgesprochen.

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