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Abschied von Zwick-Zwack

Abschied von Zwick-Zwack
Dezember 05
02:21 2015

Zwick-Zwack war eine Katze, genauer gesagt eine „Deutsche Kurzhaar-Katze“.

Also keine Züchtung, sondern eine „Wald – und Wiesen-Katze“ vom Bauernhof. Da haben wir sie auch am 6. August 2005 bekommen.

Aber der Reihe nach.

Mein Mann und ich wohnten damals in einem südlichen Vorort von München.

Ausflüge am Wochenende ins Alpenvorland gehörten zu unseren regelmäßigen Gewohnheiten.

Dabei besuchten wir auch gerne einen „Arche-Hof“ in Otterfing (an der A 8 im Bereich Holzkirchen), wo wir frisches Fleisch direkt beim Erzeuger kaufen konnten. Arche-Höfe garantieren eine besonders artgerechte Tierhaltung.

Bei diesen Gelegenheiten durfte ich auch immer die Stallungen besuchen und die Kühe und Schweine streicheln.

Mein Mann erledigte mit der Bäuerin gerade noch das „Finanzielle“, als ich wieder kam und eine winzige schwarz-weiß-gefleckte Katze im Arm hielt. Mein Mann war ziemlich verblüfft, weil wir schon zwei Katzen hatten – vom Tierheim.

Dann kam der schmunzelnde Bauer und klärte ihn auf, dass ich im Stall dieses Kätzchen entdeckt und spontan gemeint hätte, es würde gut zu unseren zwei anderen Katzen passen, weil die auch „schwarz-weißes“ Fell hätten.

Worauf der Bauer das Kätzchen aufhob und mir auf den Arm setzte, mit den freundlichen Worten; „ Do hast as“ (Da hast Du es)! Wer kann da schon nein sagen; mein Mann hatte natürlich nichts dagegen.

Auf der Heimfahrt war die kleine Mietze sehr brav, aber zwickte und zwackte mich immer wieder in die Finger, womit sich der Name erklärt.

Zu Hause angekommen, besetzte Zwick-Zwack sofort das Zimmer meines Mannes und machte es sich gemütlich.

Zwick-Zwack war stets eine liebe und „pflegeleichte“ Katze; sie hat uns über zehn Jahre lang viel Freude bereitet.

Aber jetzt, Anfang November 2015, war sie auf einmal offensichtlich sehr krank, wollte nicht mehr fressen, magerte ab und mauzte kläglich. Mein Mann brachte sie zum Tierarzt. Uns war beiden klar, dass er sie nicht zurück bringen würde.

Die Tierärztin meinte, es sei an der Zeit, das Tier zu erlösen, weitere Therapien würden nur unnötige Leiden verlängern. Mein Mann hat dem schweren Herzens zugestimmt, im Bewusstsein, dass man  bei Tieren gnädiger ist, als man es Menschen zubilligt.

 

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